Bild-Gedanken

 

Ich denke - ich sehe Bilder. Sie kommen und suchen eine sichtbare Form. „Die Kunst wiederholt nicht das Sichtbare, sondern macht das Unsichtbare sichtbar“ - sagt Paul Klee. Meine Bildgedanken finden ihren Ursprung oft in der geheimnisvollen Zeitlosigkeit der Mythen, der spirituellen zeitlosen Schriften wie Bhagavadgita, der antiken griechischen Philosophie von Platon in der Güte, Wahrheit und Schönheit.

 

Jede Kultur hat ihre eigene Bildsprache. Sie ist wie ein großer Baum, der wächst, wird älter, bringt Früchte, wenn er gepflegt wird. Das Kulturerbe ist das Wurzelwerk. Sie werden nur dann tiefer, wenn der Mensch als Pfleger der Kultur sich daran erinnert, wer er ist.

EU-Zeit und Globalisierung sind Herausforderungen für Schöpfer der Bildkultur. Es wäre so leicht, sie von dem EU-Strom irgendwohin hinbringen zu lassen. Eine fremde Arbeit kann verführen und das eigene Kulturerbe wird eine Nostalgie, ein Märchen „es war einmal...“. Bild-Gedanken haben es nicht eilig. Sie kommen zu ihrer Zeit. Sie schweigen. Sie können warten. Bild-Gedanken reifen und entwickeln sich durch und in der Erfahrung.

 


 

Eine Waschmaschine wäscht Wäsche. Auch die innere Bildwelt der Menschen wird schmutzig und sie wird durch die Kraft der Werbung und Informationen verschmutzt. Welche Waschmaschine wäscht diese Welt? Ich denke, dieses Waschen ist eine große Herausforderungen den Bildkünstlern eine Bildsprache in der Zeit der Medien zu entwickeln, die nicht von der Werbung und von der Technik vernichtet oder in ein Instrument des Nutzdenkens umwandelt werden kann. Wir brauchen viele andersartige Bildgedanken, Bilder, die geboren werden,weil die Zeit gekommen ist, dass sie sichtbar werden.

 

 

Ein Bild spricht - es spricht mit den Farben udn Formen. Und wessen Sprache spricht es?